Presseberichte (Auszug)

BZ - 23.01.2009

So mancher Berliner Intensivtäter wird bei dieser Nachricht aufatmen

Berliner Justiz versetzt den mutigen Staatsanwalt zu den Beschwerdeonkeln

Erst wurde ihm der Mund verboten, jetzt auch noch der Job: Berlins bekanntester Oberstaatsanwalt, Roman Reusch (53), ist gestern eiskalt abserviert worden. Statt mit hochkriminellen Intensivtätern muss er sich jetzt mit Beschwerden gegen Gerichtsentscheidungen beschäftigen - ein Anfänger-Job!

Kurz vor 17 Uhr. Pressemitteilung 5/2008 der Generalstaatsanwaltschaft Berlin. "Die Abteilung 47 der Staatsanwaltschaft Berlin, die sogen. Intensivtäterabteilung, wird ab Montag, dem 28. Januar 2008, von Oberstaatsanwalt Ingo Kühn geleitet. Der 45-jährige löst den bisherigen Abteilungsleiter Roman Reusch ab, der auf eigenen Wunsch zur Abteilung IV der Generalstaatsanwaltschaft Berlin wechselt.

Er ist "gegangen worden"

Oberstaatsanwalt Reusch wird künftig (...) für Beschwerden gegen gerichtliche Entscheidungen, für Bericht an die Senatsverwaltung und für Haftvorlagesachen zuständig sein." Angeblich freiwillig, auf eigenen Wunsch.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 23:28 Uhr)

 

TV-Berlin - 23.01.2009

Jetzt amtlich - der in Ungnade gefallene Oberstaatsanwalt wird abgelöst

Was sich bereits in der vergangenen Woche im Rechtsausschuss angedeutet hatte, ist jetzt amtlich. Der in Ungnade gefallene Oberstaatsanwalt Roman Reusch wird als Leiter der Intensivtäterabteilung abgelöst. Er wird künftig eine Abteilung bei der Generalstaatsanwaltschaft leiten und dort unter anderem für Haftsachen und Beschwerden gegen gerichtliche Entscheidungen zuständig sein.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 23:55 Uhr)

 

Tagesspiegel - 23.01.2009

Staatsanwalt Roman Reusch abgesetzt

Die Intensivtäterabteilung der Berliner Staatsanwaltschaft erhält eine neue Leitung. Auch die Personalie des umstrittenen Ex-Funktionärs der rechten "Republikaner", Rolf von Niewitecki, ist entschieden. Oberstaatsanwalt Ingo Kühn übernimmt am Montag die Leitung der Intensivtäterabteilung der Staatsanwaltschaft. Der 45-jährige Jurist löst Oberstaatsanwalt Roman Reusch ab. Das teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit. Justizsenatorin Gisela von der Aue begrüßte die Entscheidung: „Damit ist gewährleistet, dass die wichtige Arbeit der Abteilung 47 der Staatsanwaltschaft erfolgreich fortgesetzt wird.“

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 23:55 Uhr)

 

Spiegel-Online - 17.01.2009

Berlin will Hardliner-Staatsanwalt kaltstellen

Von Matthias Gebauer 

Roman Reusch polarisiert. Mit provokanten Thesen zur Jugendgewalt und der Forderung nach einer härteren Gangart geriet der Berliner Staatsanwalt, Fachgebiet Intensivtäter, in die Schlagzeilen - die Quittung kommt jetzt: Reusch soll versetzt werden.

Berlin - Noch sitzt Roman Reusch an seinem Arbeitsplatz bei der Staatsanwaltschaft Berlin in der Turmstrasse. Genauer gesagt arbeitet der Jurist mit dem markanten Schnauzer und der Metallbrille seit fünf Jahren in der Abteilung 47, die sich um jugendliche Intensivtäter kümmert. Jeden Tag verfolgt er die Fälle von jungen Straftätern, die regelmäßig gegen das Gesetz verstoßen.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 23:54 Uhr)

 

Die Welt - 10.01.2009

TV-Verbot für Oberstaatsanwalt

Von Uwe Felgenhauer 

Sonntag bei Anne Will, Mittwoch bei Frank Plasberg: Die Jugendgewalt und ihre Bekämpfung beschäftigen die Talkshows. Roland Koch, der das Thema im hessischen Wahlkampf anheizte, war bei „Hart aber fair" höchst selbst zugegen. Ein anderer Gast aber durfte nicht kommen!

Jugendgewalt ist ein leidiges Thema. Wenn dann noch der Faktor Migrationshintergrund bei den Tätern hinzukommt, wird es so leidig, dass viele Politiker lieber gar nicht erst darüber sprechen mögen. Sie haben Angst, sich die Finger zu verbrennen, sich instrumentalisieren zu lassen für Ziele, die nicht ihre sind. 

Doch weil sie mit ansehen mussten, wie der hessische CDU-Ministerpräsident Roland Koch mit der Jugendgewalt Wahlkampf betreibt, sind sie nun gezwungen, sich jenseits der alltäglichen parteipolitischen Scharmützel über das Thema zu verständigen.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 23:54 Uhr)

 

Bild - 06.01.2009

TV-Verbot für Deutschlands mutigsten Staatsanwalt

Er ist Deutschlands mutigster Staatsanwalt – und brach ein Tabu. Bei einem Vortrag über Jugendkriminalität bei der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung sagte der Berliner Oberstaatsanwalt Roman Reusch, dass kriminelle Ausländer schon als Kinder in ihren Familien zu Straftätern erzogen werden. Er wagte es, Wahrheiten über kriminelle Ausländer in einer Schärfe auszusprechen, wie es Juristen in Deutschland öffentlich sonst nicht tun. Kriminelle Ausländer ließen sich von Strafen nicht abschrecken. Dauer-Kriminelle müssten abgeschoben werden.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 23:54 Uhr)

 

Bild - 04.01.2009

Dauer-kriminelle Ausländer ausweisen! Das fordert Deutschlands mutigster Oberstaatsanwalt

Von DIRK HOEREN

Berlin – Die kriminellen Übergriffe ausländischer Jugendlicher – es ist alles noch viel schlimmer! Allein in Berlin gab es laut Berliner „Tagesspiegel“ Ende September 2363 jugendliche Schwerkriminelle (darunter 46 Kinder!) mit fünf und mehr Polizei-Eintragungen wegen Gewalttaten – ein Plus von 7,8 Prozent innerhalb von nur drei Monaten. Zum ersten Mal spricht jetzt ein Oberstaatsanwalt Klartext über den Umfang und die Hintergründe der zunehmenden Kriminalität ausländischer Jugendlicher. Roman Reusch, Chef-Ermittler gegen Intensivtäter in Berlin, hat in einem Vortrag für die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung Anfang Dezember erschreckende Fakten zusammengestellt.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 23:53 Uhr)